Schweißtreibend, aber lohnend

Unser Kinderferienprogramm auf dem Seebodenhof

 

Ferienspaß total hieß es für den Judo-Club gleich nach dem Ende des Schuljahres, denn man zeigte am 3. August nicht nur wie gewohnt auf dem Seebodenhof in Efringen-Kirchen Präsenz, sondern bot einen Tag zuvor erstmals auch den Kindern in Rheinweiler die Gelegenheit, in den Judosport hinein zu schnuppern. Vorsitzender Hubert Gerspacher hatte alles perfekt organisiert: Wir konnten in der Efringer Halle die Matten auf den Anhänger laden, nach Rheinweiler fahren und dort in der Halle aufbauen. Es warteten dann zwar „nur“ zehn Kinder auf die erfahrenen Trainer Tina Hauert, Hubert Gerspacher, Hannes Krebs und Herbert Frey, die aber erwiesen sich als so trainingseifrig, dass drei Stunden lang auf den Matten praktisch nonstop gefallen, geworfen, gehalten und vor allem auch gekämpft wurde. Dass dank der vier Trainer die Jungen und Mädchen intensiv betreut werden konnten, zahlte sich aus: Auf die Spiel- und Malpausen konnte verzichtet werden. Nur zwei Mädchen machten kurz einen Abstecher an den Maltisch. Angetan waren die am Ende klatschnass geschwitzten Trainer vom Spaß, den die Kinder am Wettkampf hatten. Sie konnten gar nicht genug von ersten spielerischen Kräftemessen auf der Matte bekommen und machten sogar nach Ende des offiziellen Teils weiter. Jetzt hofft man natürlich, dass der eine oder die andere den Weg in den nächsten Anfängerkurs findet. Am nächsten Tag ging es auf dem Seebodenhof gleich weiter – bei ebenso tropischen Temperaturen. Immerhin 20 der 26 angemeldeten Kinder erschienen auch und hatten Spaß an den Lektionen in der Hütte. Diesmal stand neben Hubert Gerspacher und Hannes Krebs noch Simon Meier als Trainer auf der Matte. Tina Hauert sorgte dafür, dass die Kinder mit Getränken versorgt waren, sie brachte auch den schmackhaften Brotteig mit, den die Kinder nach den Judoeinheiten über das Lagerfeuer halten durften. Natürlich durften sich die Kleinen auch aus der Spielekiste bedienen und ein leckeres Bauernhofeis genießen. Auch unter ihnen waren etliche, die den Judoflyer sehr interessiert mit nach Hause nahmen. Im Anschluss an den Ferienspaß für die Kinder wurde die Matte gleich wieder zur Halle gebracht und im Kreise der erwachsenen Judokas sowie einiger Eltern  rund um das Lagerfreuer weiter gefeiert.